Der Förderverein Kinderhospiz Leuchtturm e.V. wurde am 30.08.2010 gegründet und hat sich den Aufbau eines stationären Kinderhospizes in Mecklenburg-Vorpommern zum Ziel gesetzt.

Eine große Etappe auf diesem Weg war die Einrichtung des Ambulanten Kinderhospizdienstes Leuchtturm in Greifswald im Jahr 2013.
Damit die Ehrenamtlichen des Ambulanten Kinderhospizdienstes Leuchtturm ihre wertvolle Arbeit verrichten können, ist der Förderverein stets auf der Suche nach Unterstützern und Spendern. Die Errichtung eines stationären Kinderhospizes ist an viele Formalitäten und an einen hohen finanziellen Aufwand gebunden, welchen es zu bewältigen gilt.

Was ist ein Kinderhospiz?
Während ein Erwachsenenhospiz zum Ziel hat, den Menschen einen würdigen Abschied vom Leben und den Angehörigen zu bieten, umfasst ein Kinder- und Jugendhospiz weitaus mehr. Dort sollen Familien therapeutische Maßnahmen wahrnehmen können – in einer warmen und herzlichen Atmosphäre, die wenig an ein Krankenhaus erinnert. Betroffene Kinder können tageweise aufgenommen und betreut werden und so haben die Eltern und Geschwister auch mal die Möglichkeit, durchzuatmen und auf andere Gedanken zu kommen. Nicht zuletzt bietet es natürlich auch die Möglichkeit, Abschied zu nehmen…

Wer sind betroffene Familien?
Betroffen sind Kinder und Jugendliche, die an einer Krankheit leiden, die ihr Leben verkürzt - also lebenslimitiert erkrankt sind. Meist dreht sich in einer betroffenen Familie alles um diesen erkrankten Menschen – wobei die Bedürfnisse der Eltern und vor allem die der Geschwisterkinder in den Hintergrund rutscht.

Was macht der Ambulante Kinderhospizdienst Leuchtturm?
Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer schweren oder lebensverkürzenden Erkrankung sowie deren Familien wollen wir eine Unterstützung sein und sie nicht allein zu lassen. Wir wollen die palliative Begleitung und Versorgung ermöglichen bzw. verbessern.

Im Ambulanten Kinderhospizdienst Leuchtturm engagieren sich 22 ehrenamtliche Familienbegleiter, welche den Familien ab dem Zeitpunkt der Diagnose bis über den Tod hinaus zur Seite stehen. Dabei leisten Sie unterschiedliche und individuelle Unterstützung. Manch eine Familie braucht nach der furchtbaren Diagnose Beistand und Rat oder auch nach dem Tod Hilfe in der Trauerarbeit. Eine andere Familie benötigt Unterstützung in alltäglichen Dingen. Hier kann es z.B. sein, dass sich einer unserer Familienbegleiter um die Geschwister kümmert, während die Eltern mit dem erkrankten Kind zum Arztbesuch sind. In manchen Familien müssten die Geschwister ihre Hobbys aufgeben, da die Eltern nicht die Zeit und Kraft haben, sie zum Fußball oder zum Tanzunterricht zu fahren. Diesen Fahrdienst übernehmen dann die Ehrenamtlichen. Unsere Begleitung ist auf die Bedürfnisse und Wünsche dieser Familien abgestimmt. Die gesamte Familie erhält die Möglichkeit, für eine bestimmte Zeit wieder Kräfte zu sammeln und ein wenig zur Ruhe zu kommen. Es ist für Familien in diesen schwierigen Situationen ein Innehalten und wertvolle Lebenszeit mit ihren Kindern.

Mehr zu unserem Förderverein und auch zum Ambulanten Kinderhospizdienst erfahren Sie auf unserer Internetseite
www.kinderhospiz-leuchtturm.de